Sanft umspült das Wasser
meine Knie
und ich spüre, wie es unweigerlich steigt.
Schon bald streift es
meine Arme,
meine Schultern,
mein Gesicht.
Doch ich halte die Luft nicht an.
Ich atme weiter.
Tränen.
So kalt, so schmerzhaft.
So tröstend
strömt es meine Kehle hinab,
das Wasser
erfüllt meine Lunge,
mein Herz.
Und ich schließe die Augen,
werde eins;
eins werden mit dem Meer.
So weit,
so leer,
so schwarz.
Und nicht länger spüre ich den Boden
unter meinen Füßen,
und ich lasse mich treiben,
schwelgend in Ewigkeit.
Die Gewissheit, meine Zukunft
für immer zu verlieren,
sie schmerzt nicht länger.
Denn Zukunft wäre grausam.
Und kein Teil in mir schreit mehr nach Luft.
Glücklich bin ich,
nun,
da ich es gefunden habe,
mein Grab aus Tränen.
Und es ist schön.
Es ist schön.














Comments