Für Uns
Lebend in einem Käfig
gehalten von allem Leid der Welt.
Der uns einsperrt.
Jeden Tag,
jede Stunde
und sogar
in unseren Träumen.
Sehen wir sie vor uns,
die Stäbe.
Deren Eisen gewonnen ist
aus einer steinernen Seele.
Deren Form geschaffen ist
im Feuer des Hasses.
Deren Macht uns
erstickt.
In Mitten der Menscheit
und ihrer Grausamkeit.
Sind wir nicht allein.
Wir sind drei.
Und wenn wir nach Luft ringen,
stellen wir uns gegen den Strom
um für jede von uns
ein wenig Raum zu schaffen.
Wenn wir übermannt werden
von Hass und Trauer.
Nehmen wir nicht jemanden als Ziel
für unsere Gefühle,
sondern helfen uns zu verstehen
und zu überstehen.
Trotz dem Ekel
den wir empfinden
gegenüber des Lebens,
lassen wir Freude in unsere Herzen,
um uns noch etwas länger
in den Armen halten zu können.
Obwohl der Mensch
für alles eine Antwort findet,
hat er für uns keine,
denn wir sind einzigartig
und zusammen hält uns ein Wunder.
Wir werden uns aneinanderklammern,
auch wenn die Masse der leeren Seelen
und auseinanderdrängen will.
Wir werden uns nicht loslassen.
Niemals.
In Ewigkeit













Devious Comments
Comments
Toll
--
[link]
WIN 1 year SUBSCRIPTION . now!
Wie ein Wunder, dass wir uns gefunden haben.
Und vielleicht hast du schon gemerkt, dass wir es zu schätzen wissen.
--
[link]
WIN 1 year SUBSCRIPTION . now!
Ich bin auch für jeglichen Kontakt dankbar.
Selbst wenn es nur SMSen oder NM's sind, oder kurz Chatten, weil zur Zeit der PC ja nicht so läuft - ich bin dankbar.
Weil es einfach so - so besonders ist.
Und wunderbar.
ich hab mir Dein Gedicht durchgelesen.
du findest einen sehr expressiven Ausdruck für den imaginären Käfig,für das Gefangensein im Selbst.
Mir ist dabei die Figur des Wotan in Wagners "Walküre" eingefallen.
"Wo gegen mich selber
ich sehrend mich wandte,
aus Ohnmachtsschmerzen wütend aufschoß,
wütender Sehnsucht sengender Wunsch
den schrecklichen Willen mir schuf,
in den Trümmern der eignen Welt
meine ewige Trauer zu enden::"("Die Walküre" 3.Aufzug Richard Wagner)
Viel Erfolg bei Deiner Arbeit.
--
"Alles prüfe der Mensch,sagen die
Himmlischen,
Dass er,kräftig genährt,danken für
Alles lern
Und verstehe die Freiheit,
Aufzubrechen,wohin er will."
{Friedrich Hölderlin}
Das Stück ist faszinierend!
In der Regel interessiere ich mich nicht sonderlich für Musik, aber ich mag die Verstricktheit der Handlung.
Obwohl ich bei dem Gedicht kein bisschen an Wagners Ring des Nibelungen gedacht hab, passen die Ansichten mancher Charaktere ganz gut, du hast Recht.
Vielen Dank jedenfalls! C=
Previous Page12Next Page